domingo, agosto 27, 2006


Am Freitag ist mein Sprachkurs zuende gegangen und somit auch vier tolle Wochen voller Erlebnisse und Bekanntschaften. Kamakawiwo'ole im Ohr. Schade irgendwie, dass man die vielen Leute nicht mehr wiedersieht. Es war soweit eine schöne Zeit!
In der letzten Woche zwischendurch die spanische Bürokratie erlebt: Beantragung der Residenzkarte und der N.I.E. sowie der Sozialversicherungskarte und der Arbeitserlaubnis. Für’s Erste anderthalb Stunden in der Schlange gestanden. Für’s Letzte zweimal quer durch die Stadt geschickt worden.
Morgen dann die ärztliche Untersuchung und am Dienstag der erste Arbeitstag. Wie kommt man an einem Sonntag eigentlich an Briefmarken?

sábado, agosto 19, 2006


L'auberge Espagnol

Ich wohne nun in einem Zimmer, in einer WG, in Atocha, in Madrid. Die Wohnung teile ich mir mit einer Französin, einer Spanierin, einem Spanier und einem Italiener. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Es hätte gar nicht besser laufen können.
Letzte Woche war hier nationaler Feiertag - La Paloma - zu dem schon im Vorwege so einiges an Kultur angeboten wurde und als ob das nicht genug wäre wird von meinem Sprachkurs aus nachmittags so einiges an vergangenheitsbewältigtem Programm auf die Beine gestellt. Mitlaufen lohnt sich einmal.

martes, agosto 08, 2006

Wohnungshopping
Momentan bin ich auf WG- bzw. Zimmersuche, hier in Madrid. An Angeboten fehlt es glücklicherweise nicht und die Nachfrage soll auch erst in den nächsten Wochen wieder kräftig anziehen, dann wenn die Studenten nach der Sommerpause wieder in die Hauptstadt strömen.Auf richtige Schnäppchen kann man allerdings nicht hoffen. Jeder Zusatz scheint seinen Preis zu haben. Doch was will man sich auf längere Zeit eigentlich antun? Wie wäre es mit dem Billigsten, einer Zwei-Personen-WG im Keller eines mehrstöckigen Hauses bei Neonlicht und nur noch wenig Putz an den Wänden. Oder vielleicht doch mit dem teuren Zimmer in Charmatín, dem mit hauseigenem Pool, Sicherheitsdienst und wenigen hundert Metern Wegstrecke zur Berufsschule?Wahrscheinlich wird's dennoch das kleine Zimmer in der Fünfpersonenwohngemeinschaft in Atocha. Denn Atocha ist praktisch und es gibt dort einen Ausgleich, den angrenzenden Retiropark.

martes, agosto 01, 2006

Sonntags ist Rastro
Jeden Sonntag ist hier, nur wenige Meter von meinem temporären Zuhause entfernt, Flohmarkt angesagt. Hierfür wird extra die nicht unbedingt kleine Straße Riberia de Curtidores nahe der Metrostation La Latina gesperrt und für Gartenpavillonbesitzer geöffnet. Die haben ihre Ware dem Anschein nach alle beim ein und den selben Händler eingekauft. Im Gegensatz zu manch einem Wochentag ist hier dann so einiges los. Für die Stadt scheint sich die ganze Sache mächtig zu lohnen. Die rückt schon am frühen Nachmittag, nachdem alles zuende ist, mit mehreren Wassertankwagen an und spült per Hochdruck den entstandenen Müll auf einen Haufen.















Kofferpacken ist schwierig. Man will ja nicht vor lauter Übergepäck zusammenbrechen. Also: keine Wäsche, keine Andenken. It's all in my brain.Please do not forget!Noch nachts durch eine angenehme Sommernacht gefahren und dabei lautstark die Kirche im Dorf gelassen - in der Hoffnung irgendetwas hinterlassen zu haben.Dann am anderen Tag mit einem Kloß im Hals in den Flieger.Man hätte noch würgen können. Doch war dafür zu viel Zeit vergangen. Und da unten sieht's bestimmt besser aus, als von hier oben.